Japan: Massnahmenpaket zur «maximalen Nutzung» der Kernenergie

Japan will die Kernenergie stärker nutzen und gleichzeitig die Einführung innovativer Reaktoren der nächsten Generation beschleunigen.

7. Sep. 2026
Kontrollraum Kashiwazaki-Kariwa-6-
Kontrollraum von Kashiwazaki-Kariwa-6: Die Kernkraftwerkseinheit gehört zu den Reaktoren, die seit dem Reaktorunfall von Fukushima 2011 wieder in Betrieb genommen wurden.
Quelle: Tepco

Der von der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi geleitete sogenannte Green Transformation Implementation Council hat am 26. August das Massnahmenpaket «Powerr GX» verabschiedet. Dieses sieht die maximale Nutzung der Kernenergie vor, wobei die Sicherheit grundlegende Voraussetzung bleibt.

Im Nuklearbereich berücksichtigt das Paket den Ersatz von bis zu 14 Reaktoren bis in die 2050er-Jahre. Zudem sollen Forschung und Entwicklung sowie Investitionen in innovative Reaktoren der nächsten Generation gefördert werden. Japan verfügt derzeit über 15 Reaktoreinheiten im kommerziellen Betrieb mit einer Gesamtleistung von 14,6 GW. Weitere 18 der insgesamt 33 betriebsfähigen Reaktoreinheiten sind derzeit ausser Betrieb. Ein Teil davon könnte künftig wieder in Betrieb genommen werden.

Quelle

N.E. nach NucNet, 2.9.2026

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